zeitschrift für organisationsentwicklung und gemeindeberatung

 

 

 

 

Neue Ausgabe der Zeitschrift für Organisationsentwicklung und Gemeindeberatung erschienen

 

 

 

 

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„probieren, was wirkt“

 

Organisationen, die sich auf globalen Märkten behaupten müssen, wissen es schon länger: die Lage ist unübersichtlich geworden.

 

Ständige Veränderungen, rasantes Tempo, unkalkulierbares Verhalten, unüberschaubare Daten – klassische Prinzipien der Unternehmenssteuerung scheinen auf einmal außer Kraft gesetzt. Komplexität gilt als das neue Zauberwort, Komplexitäts-Kompetenz als die neue Schlüsselressource. Kennzeichnend für die neue Lage: Planen hilft nicht viel, Ausprobieren und Reagieren schon eher. Was bedeutet das für kirchliche Organisationsentwicklung? An welche Grenzen stoßen wir mit unseren vertrauten Konzepten und Methoden? Wo müssen wir umlernen? Und was könnte stattdessen kommen?

 

Die neue Ausgabe gibt hierzu Denkanstöße in dreifacher Weise:

 

  1. Kirchenperspektiven: Wie wird die Kirche in zehn oder zwanzig Jahren aussehen?
    Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, bayrischer Landesbischof und EKD-Ratsvorsitzender, Kerstin Griese, MdB, Mitglied des Rates der EKD und Dr. Christoph Meyns, Landesbischof in Braunschweig, beschreiben ihre persönlichen Zukunftsperspektiven von Kirche.
  2. Erprobungsmodelle: Welche Veränderungen im Berufsbild kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnen sich ab?

    • Welf Schröter, Leiter des „Forum Soziale Technikgestaltung“, stellt uns drastisch die Veränderungen der Arbeits- und Lebenswelt im digitalen Zeitalter vor Augen.
    • Dieter Pohl, Uta Loheit und Frank Reintgen berichten von multiprofessionellen Erprobungsmodellen in der Ev. Kirche im Rheinland, in der Nordkirche und in der Erzdiözese Köln.
    • Dr. Kristin Junga zieht Konsequenzen für die Förderung des Ehrenamtes.
    • Lothar Schäfer führt in die Aufgaben der neu geschaffenen Personalplanungskonferenzen in der Ev. Kirche von Westfalen ein.

  3. Erprobungsräume: Welche Veränderungen in der regionalen Zusammenarbeit tauchen auf?

    • Bischof Dr. Andreas von Maltzahn setzt sich mit den Bedingungen kirchlicher Präsenz in der Fläche in Mecklenburg – Vorpommern auseinander und plädiert dafür, neue Gemeindemodelle in sog. Erprobungsräumen auch rechtlich zu ermöglichen.
    • Claudia Neumann und Volker Maibaum schildern den Prozess einer Regionalentwicklung in einem mitteldeutschen Kirchenkreis.
    • Dr. Frank Hofmann beschreibt die Einrichtung eines regionalen Kirchenbüros im Einkaufszentrum im Oberen Edertal.
    • Axel Zeiler-Held und Robin Bachmann reflektieren die Fusionsprozesse von Kirchengemeinden im Vergleich zu Firmenfusionen und unter Beachtung verschiedener gemeindlicher Identitätsfragen.
    • Und was passiert, wenn Menschen aus verschieden Kulturen aufeinandertreffen? Dieser Frage geht Dr. Sönke Lorberg-Fehring nach.

In der Rubrik „zur Diskussion gestellt“ bürstet Prof. Dr. Stefan Kühl die Beratungsformate Supervision und Coaching gegen den Strich: Sind sie stumpfe Schwerter zur Veränderung von Organisationstrukturen?

 

Außerdem finden sich in dieser Ausgabe wieder Literaturhinweise, ein Materialkoffer, Interviews mit Erich Marahrens und Dr. Herbert Lindner in der Pionierreihe und Berichte aus der Gesellschaft für Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung in der EKD.

     

     

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